Der jüdische Maler Marc Chagall lebte vom 6. Juli 1887 bis 28. März 1985.
Er war einer eigenwilligsten Maler der Moderne. Seine Werke waren anfangs
farbenfroh, ausdrucksvoll und brilliant. Angesichts dramatischer Ereignisse in
den 1930er- und 1940er-Jahren änderte Chagall den Ton und die Themen
seiner Kunst. Diese bislang weniger bekannte Seite des Malers wurde in der
Ausstellung in der Schirn gezeigt. Die Führerinnen bei den beiden Besuchen
konnten diesen Wandel in der Bildsprache Chagalls in anschaulicher Weise
den Zuhörern vermitteln.
Beide Museumsbesuche endeten wie üblich mit einer geselligen Einkehr
und gutem Essen.